Weinstädter Bürgerforum

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 Betreff des Beitrags: Re: Zug der Mütter
BeitragVerfasst: 28.04.2019 - 21:55 
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werde auch nicht dabei sein muß mich schon jetzt 2 Teilen!!


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 Betreff des Beitrags: Re: Zug der Mütter
BeitragVerfasst: 28.04.2019 - 19:39 
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Ich werde ihn leider nicht sehen. Um 11:00 schlaf' ich am WOchenende noch :mrgreen: Ist sowieso immer, bis ich dann vord er Tür bin sind die meisten feste schon vorbei :( Habs aber heute mal bis 16:15 aufs endersbacher maibuamfest geschafft :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: Zug der Mütter
BeitragVerfasst: 27.02.2019 - 15:30 
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Ich finde die Idee schön und verstehe jegliche Assoziation mit dem 3. Reich oder sonstwas überhaupt nicht. Das Plakat zeigt ein Bild wohl um 1900 und auch der Muttertag ist im Gegensatz zum 1. Mai kein "Nazifeiertag". Und so liberal die Gesellschaft auch heute noch sein mag, es sind immer noch primär Mütter, die sich um Kinder und Familie kümmern (müssen). Un Frau Schnaitherin, ein Mutterkreut gab es als Auszeichnung für die Quantität der Kinder, nicht für die Qualität der Mutter. Oder wollen Sie auch den Muttertag generell abschaffen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Zug der Mütter
BeitragVerfasst: 17.12.2018 - 13:00 
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Stadtverwaltung
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Hallo allerseits,

es gibt keinen Zusammenhang zwischen dem "Zug der Mütter", einer Veranstaltung zum Muttertag am 12. Mai 2019 zur Eröffnung der Remstal Gartenschau 2019 in Weinstadt, und dem 3. Reich. Es wurde lediglich von Einzelnen versucht, einen solchen Zusammenhang herzustellen und den "Zug der Mütter" in ein negatives Licht zu rücken. Auch das Bemühen eines "Jubiläums" und der Hinweis auf die Grafik sind Versuche, die Veranstaltung zu torpedieren. Warum das versucht wird und warum das Thema "Muttertag" geschichtlich vorbelastet sein soll, entzieht sich unserem Verständnis. Man muss die Veranstaltung nicht mögen, aber man kann sie zumindest respektieren und nicht anonym im Netz diskreditieren.

Zur Verdeutlichung: Es geht lediglich um einen schönen Familientag, und wie es in vielen Familien Brauch ist, decken die Kinder und Männer für die Mütter einen schönen Frühstückstisch, nur dieses Mal nicht zuhause, sondern im Grünen, auf den Mühlwiesen in Großheppach - einfach ein herrliches Muttertagsfest. Alle Menschen sind gerne eingeladen, dabei zu sein und den Muttertag mitzufeiern. Weitere Infos gibt's unter http://www.remstal.de/weinstadt.

Herzliche Grüße

_________________
Mit freundlichen Grüßen

Jochen Beglau

Stadt Weinstadt
Amt für Öffentlichkeitsarbeit, Kultur und Stadtmarketing


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 Betreff des Beitrags: Re: Zug der Mütter
BeitragVerfasst: 14.12.2018 - 14:29 
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Auf dass es für mich peinlich wird,
aber jetzt muss mir nur noch jemand erklären was das Zitat >> Zug der Mütter << mit dem 3ten Reich zu tun hat.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zug der Mütter
BeitragVerfasst: 08.12.2018 - 2:13 
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Ich hatte das Plakat auch gesehen und konnte es auch erst nicht zuordnen. mich hat das jetzt eher so an amerikanisches Brauchtum und Feste erinnert. Also grundsätzlich finde ich es gut, wenn man bräuche und Geschichte hier pflegt, weil das immer inspirierend ist und doch Anziehungskraft für unsere Gemeinde hat. Wenn das dann natürlich Menschen auf schlimme Ereignisse aus den vergangenen Weltkriegen erinnert, ist das natürlich nicht so gut. Gut, schaun mer mal wie die Veranstaltung dann am Ende wirklich rüber kommt. Es ist ja leider doch vieles geschichtlich vorbelastet, da muß man dann immer abwägen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zug der Mütter
BeitragVerfasst: 04.12.2018 - 7:52 
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Es geht überhaupt nicht um das Konzept, aber wenn halt keinerlei Bezug zur Geschichte festgestellt werden kann, irgendein Jahrestag oder Jubiläumsjahr, dann können die nachgereichten Erklärungen für den Verfasser noch so sinnig sein, der außenstehende Betrachter kann es einfach nicht nachvollziehen.

Und wie schon gesagt, das Plakat habe ich vielen anderen gezeigt, u.a. auch einem professionellen Grafikdesigner, der es auch mit Kopfschütteln quittierte. Aber was soll es, nicht ich blamiere mich! Somit alles gut ;-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Zug der Mütter
BeitragVerfasst: 03.12.2018 - 20:14 
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Stadtverwaltung
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Schade, dass Ihnen unser Konzept nicht gefällt. Gerne möchte ich Sie aber herzlich dazu eingeladen, persönlich bei uns vorbei zu kommen, um uns Ihre Vorstellung von einer gelungenen Gartenschau zu erzählen. Viele Weinstädter Bürger haben Ihre Ideen in die Gartenschau eingebracht und gestalten diese in großem Maße mit. Dieser Weg steht auch Ihnen offen. Also, nur keine Scheu, wenn auch Sie einen wertvollen Beitrag dazu leisten mochten. Mit den besten Grüßen aus dem Kulturamt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zug der Mütter
BeitragVerfasst: 03.12.2018 - 17:40 
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Man haette auch 505 Jahre armer Konrad zelebrieren koennen


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 Betreff des Beitrags: Re: Zug der Mütter
BeitragVerfasst: 03.12.2018 - 17:33 
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Vielen Dank Fuer die ausführliche Belehrung, aber ich kenne die Weinstädter und sogar Beutelsbach er Geschichte durchaus. Der Zusammenhang mit dem Jahr 2019 erschließt sich mir noch immer nicht.

Es ist schlicht an den Haaren herbeigezogen und das Plakat ist grenzwertig, schon vom Design her.

Denke nicht nur ich, sondern die allermeisten, denen ich den Aufruf gezeigt hab. Was natürlich die Stadtverwaltung nicht interessieren muss...


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 Betreff des Beitrags: Re: Zug der Mütter
BeitragVerfasst: 03.12.2018 - 14:54 
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Stadtverwaltung
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Liebe Schnaiterin,

gerne erkläre ich Ihnen, wie es dazu kam, dass Weinstadt im Rahmen der Gartenschau ein Wiegenfest feiern und dieses mit einem Zug der Weinstädter Mütter beginnen lassen möchte.

Die Idee dazu fußt auf einer Begebenheit von vor über 900 Jahren, als in Weinstadt Geschichte geschrieben wurde und in Beutelsbach das Adels- und Königshaus Württemberg und damit im weiteren Verlauf das Land Baden-Württemberg seinen Anfang genommen hat. Und das kam so: Konrad, der erste namentlich bekannte Vertreter des Geschlechts der Württemberger, wird in Urkunden um 1080 nach Beutelsbach benannt. Seine Schwester Luitgard von Beutelsbach heiratete 1080 einen bisher Unbekannten, derweil ihr Bruder Konrad von Beutelsbach auf dem Rotenberg die Burg Württemberg baute und sich fortan Konrad von Württemberg nannte. Selbst ohne Nachwuchs, wurde sein Neffe, also Luitgards Sohn Konrad, sein Nachfolger und damit Graf von Württemberg. Luitgard von Beutelsbach gilt seither als die Stammmutter der Württemberger und Weinstadt als die Wiege Württembergs.

Dieses doch recht bedeutende Ereignis will Weinstadt nun mit einem Wiegenfest feiern und zusätzlich in einem übertragenen Sinn in der heutigen Zeit fortschreiben. Dass das Haus und das Land Baden-Württemberg in Weinstadt seinen Anfang genommen hat, ist dabei das geschichtliche Fundament, auf dem eine Brücke in die Gegenwart und Zukunft geschlagen und der Wiege Württembergs einer neuer Bedeutung zugeführt werden soll.

Eine Wiege steht immer auch für neues Leben, für Fürsorge und Geborgenheit. Im übertragenen Sinn bedeutet das also: in Weinstadt kann Neues entstehen und wachsen, besondere Menschen, Ideen, Vorhaben und Innovationen finden hier einen fruchtbaren Boden, Weinstadt kann langfristig zum Initiator oder fördernden Partner in der Kunst, Kultur, der Natur als auch in der Wirtschaft werden. So der Plan.
Mit dem Wiegenfest wird also in einem ersten Schritt die Geschichte Weinstadts als die Wiege Württembergs gewürdigt als auch die Person, die darin eine wichtige Rolle spielt, nämlich Luitgard von Beutelsbach. Deshalb steht am Anfang des Wiegenfestes auch ein symbolträchtiger Zug der Weinstädter Mütter (stellvertretend für Luitgard von Beutelsbach und auch als Wertschätzung an die Mutter an sich), der an Muttertag von der Stiftskirche Beutelsbach, der ehemaligen Grablege des Hauses Württemberg, in das neue Gartenschaugelände führt. Dies macht die Verbindung von dem historischen Erbe zu der zukünftigen Bedeutung für Weinstadt eindrücklich erlebbar. Dass der „Zug der Mütter“ von Gerlinde Kretschmann als erste Vertreterin des Landes Baden-Württemberg und von Ihrer Königlichen Hoheit Herzogin Diane oder I.K.H. Herzogin Marie als Vertreterin des Hauses Württemberg sowie von Heike Scharmann als Vertreterin der Stadt Weinstadt angeführt wird, ist nicht nur eine große Freude und Ehre für Weinstadt, sondern gibt auch einen eindeutigen Hinweis darauf, dass die Veranstaltung nicht mal im kleinsten Ansatz die Absicht verfolgt, ein Aufleben des Gedankenguts aus der schlimmsten, schwärzesten und verwerflichsten Zeit Deutschlands zu forcieren.

Wenn die Mütter im Gartenschaugelände angekommen sind, werden sie dort von ihren Ehemännern und Kindern erwartet. Die Ehemänner haben bis zur Ankunft schon alles für ein großes Muttertagfrühstück bereitet, die Kinder empfangen sie mit einem bewegenden Dankeslied an alle Mütter. Denn schließlich ist an diesem Tag ja auch ein ganz "normaler" Muttertag.

Ein abwechslungsreiches Kunst- und Kulturprogramm über den Tag hinweg, die Einweihung der eigens gefertigten künstlerischen Installationen zum Thema Wiege, die von Studenten der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart gemacht wurden und die offizielle Eröffnung der Gartenschauareale, machen das Wiegenfest zu einem hoffentlich außergewöhnlichen Ereignis für die Weinstädter Bürger und für alle Besucher der Remstal Gartenschau.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen die Hintergründe für das Wiegenfest verständlich erläutern und würde mich sehr freuen, wenn auch Sie und Ihre Familie diesen Tag mit uns feiern würden.

In diesem Sinne und mit vielen Grüßen aus dem Kulturamt


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 Betreff des Beitrags: Re: Zug der Mütter
BeitragVerfasst: 02.12.2018 - 18:06 
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Welches wiegenfest wird überhaupt gefeiert?


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 Betreff des Beitrags: Zug der Mütter
BeitragVerfasst: 02.12.2018 - 14:48 
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Nicht euer Ernst??? Allein schon die Worte haben ein gewisses gschmäckle, einen haut-gout und erinnern an hoffentlich längst vergangene Zeiten, als es noch das Mutterkreuz gab!


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