Weinstädter Bürgerforum

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BeitragVerfasst: 27.08.2008 - 22:34 
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Mama von zwei Kindern hat geschrieben:
übrigens wollte ich kurz anmerken,das heute abend so gegen halb fünf von mir noch mindestens 4 Faxgeräte gesichtet wurden :wink:


Werde Ich Morgen gleich mal kontrollieren.
Wenn es so wäre würde Ich mich freuen, denn dann hat vielleicht meine Drohung die Verbraucherzentrale zu kontaktieren gewirkt.
Und die Moral von der Gedicht - Schmollen alleine genügt nicht ;-)


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BeitragVerfasst: 27.08.2008 - 21:58 
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übrigens wollte ich kurz anmerken,das heute abend so gegen halb fünf von mir noch mindestens 4 Faxgeräte gesichtet wurden :wink:


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BeitragVerfasst: 27.08.2008 - 20:27 
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Deshalb habe Ich ja auch dieses Topic mit diesem Problem hier eröffnet.
Denn will der Händler nur seine liegengebliebene Ware die bisher nicht verkauft wurde an den Mann bringen bedarf es dazu keiner Werbung.
Da genügt es einfach die Preise runterzusetzen und die Ware im Verkaufsraum anzubieten.Schnäppchen gehen immer weg ;-).
Und exact hier liegt der Hund begraben. Der Kunde wird ja bewusst mit Lockangeboten Irregeführt , und soll mit dem Glauben in die Filiale gelockt werden, dass Ihn ein Schnäppchen erwartet.
Wenn der Kunde erst mal im Geschäft ist spielt es keine Rolle mehr ob er
zufrieden gestellt wurde oder nicht.Und eben dieses verbietet das Gesetz- mehr nicht.

Aber ein sehr aufwendiges, Kostspieliges Angebot machen und dann denken sich fein zurückziehen zu können geht nicht, oder es geht doch !?


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BeitragVerfasst: 27.08.2008 - 16:49 
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Ich denke dieses Problem hat zwei ganz entscheidende Seiten. Einmal die Verbraucherseite - auch ich ärgere mich jedesmal wenn ich ein Angebot haben will, was ich vielleicht zudem gerade noch wunderbar brauchen kann, aber auch andererseits die Anbieterseite.

Jeder will verkaufen und einen möglichst hohen Umsatz, jeder Anbieter will Neukunden und plant Aktionen noch und nöcher (wobei bei genauerem Hinschauen es oft gar keine wirklichen Angebote sind).

Die Leidtragenden des ganzen sind oftmals die Verbraucher und Mitarbeiter des Unternehmens. Eine unfreudliche Behandlung eines Verkäufers ist durch nichts rechtzufertigen, allerdings will ich auch einmal folgendes zu bedenken geben.

In einem früheren Unternehmen, in welchem ich gearbeitet habe, gab es für die Eröffnung eines Geldmarktkontos Sachgeschenke. Das ganze artete so dermaßen aus, dass schon nach einer Woche der Hersteller der Sachgeschenke uns gebeten hat, die Neukunden auf längere Wartezeiten hinzuweisen.

Das Ergebnis war, dass meine Kollegen und ich jeden Tag nur Telefonate mit verärgerten Kunden führen mussten, wo denn das Sachgeschenk bleibe, das Konto sei ihnen eigentlich egal. Wir mussten uns teilweise persönlich beleidigen und beschimpfen lassen, für etwas was man als Mitarbeiter gar nicht zu verantworten hat bzw. auch gar nicht verantworten kann. Auch haben wir oft zu hören bekommen, dass man den Verbraucherschutz einschalten würde (.....weil ein Sachgeschenkt länger braucht.... und es war auch noch UMSONST).

Kann man dann noch freundlich bleiben ? Was muss man sich in der heutigen Zeit denn noch alles gefallen lassen ?

Meine letzte Frage in so einer Sache ist auch immer, warum muss denn immer jeder gleich am Eröffnungstag sofort immer gleich der erste sein und sich auf Angebote stürzen ? Warum braucht man denn immer ein Angebot genau am Eröffnungstag des neuen Ladens ?

Das ist genauso wie die Leute, welche sich am ersten Ferientag beschweren, dass sie kilometerlang im Stau auf der Autobahn stehen und am 24. Dezember die Läden immer so voll sind.

Also bitte nicht falsch verstehen - ich verstehe Sie lieber Leo sehr gut - aber man sollte es auch einmal von der anderen Seite sehen.


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BeitragVerfasst: 27.08.2008 - 13:26 
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ich wollte damit auch lediglich zum Ausdruck bringen,das man sich ein Stück weit in die Geschäftsphilosophie versetzen sollte.
Wenn sie ein Geschäft betreiben würde,würden sie dann aufs grade Wohl ein paar 1000 Stück eines Produktes kaufen ,das nicht Dinge aus dem alltäglichen Gebrauch sind (@Heppacherin : Faxgeräte,Fernseher,Videokameras oder resetrolleys gehören für mich nicht zum alltäglichen Bedarf)

Ich denke,bei den angebotenen Lebensmitteln kann man getrost erwarten,das ein solches Angebot zumindes mal die Hälfte der Woche als Verfügbar gilt


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BeitragVerfasst: 27.08.2008 - 11:47 
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Hier noch ein sehr Interessanter Artikel dazu.
Auch was den Zusatz solange Vorrat reicht o.ä angeht ...


http://www.wettbewerbszentrale.de/de/_p ... en/?id=100


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BeitragVerfasst: 27.08.2008 - 11:39 
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Mama von zwei Kindern hat geschrieben:
klar gibt es keine Millionen Einwohner in Weinstadt.
Aber wie bereits gesagt,sind diese Aktionsprodukte nichtverkaufte Lagerware aus früheren Angeboten.

Ob der Service ein Besserer wäre,wenn ich mich wegen sowas beschwere kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.
Natürlich macht ein Laden der neu eröffnet Werbung.
Aber wenn es ihnen nicht paßt,das die Ware eben nur solange da ist,bis ausverkauft;dann müssen Sie sich einen anderen Laden aussuchen.
Das steht ihnen ja frei.

Auch ich ärgere mich immer wieder ,wenn irgendwo Angebote schon ausverkauft sind,bis ich in denbetrefenden Laden komme.Aber so ist das halt mal

Immer nur Ärger machen und sich beschweren führt höchstens zu noch mehr Kundenunfreundlichkeit





Sich nur ärgern und alles schlucken. . .

Das ist leider bei vielen die typische Haltung.
Und damit es nicht immer "halt so ist" muss sich der Verbraucher wehren.
Denn an den gesetzlichen Vorschriften liegt es nicht , diese sind wie gesagt von Gerichtsurteilen gestützt.
Nur wenn sich der "Dumme Kunde"( Bitte nicht falsch verstehen, ist aus Sicht des LIDL´s gesehen) nicht auf sein gutes Recht besteht, die Filiale betritt mit der Absicht ein Angebot anzunehmen, welches Ihm der LIDL gemacht hat (Werbeprospekt), und dann mit der Begründung abserviert wird- Nix mehr da, seinen Ärger schluckt wird der LIDL seine Strategie vom berechneten Kundenfang nicht ändern- Warum auch -

Wie wäre es wenn Ihr Chef Ihnen schriftlich mitteilt dass sie im nächsten Monat eine Gehaltserhöhung bekommen, und sie wenn es soweit ist vom Chef die Bemerkung bekommen würden.Tut mir Leid habe es allen Mitarbeitern versprochen , und jetzt ist kein Geld mehr da
Pech gehabt ;-)


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BeitragVerfasst: 27.08.2008 - 10:28 
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@ Mama von zwei Kindern:
Haben Sie den Link, den ''leo'' dem Beitrag angehängt hat, gelesen? LIDL darf nur mit Waren werben, die auch ausreichend vorrätig sind.(in der Regel 2Tage)
Und - meiner Meinung nach - gehören die Waren, mit denen geworben wurde, zu den Waren für den alltäglichen Gebrauch.
Klar, es ist kein Weltuntergang, wenn mal etwas ausverkauft ist und man es dann nicht mehr bekommt. Aber es darf auch nicht sein, dass man auf Nachfrage unfreundlich darauf hingewiesen wird, dass etwas ausverkauft ist, wenn es eigentlich noch vorrätig sein sollte.


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BeitragVerfasst: 27.08.2008 - 9:27 
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klar gibt es keine Millionen Einwohner in Weinstadt.
Aber wie bereits gesagt,sind diese Aktionsprodukte nichtverkaufte Lagerware aus früheren Angeboten.

Ob der Service ein Besserer wäre,wenn ich mich wegen sowas beschwere kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.
Natürlich macht ein Laden der neu eröffnet Werbung.
Aber wenn es ihnen nicht paßt,das die Ware eben nur solange da ist,bis ausverkauft;dann müssen Sie sich einen anderen Laden aussuchen.
Das steht ihnen ja frei.

Auch ich ärgere mich immer wieder ,wenn irgendwo Angebote schon ausverkauft sind,bis ich in denbetrefenden Laden komme.Aber so ist das halt mal

Immer nur Ärger machen und sich beschweren führt höchstens zu noch mehr Kundenunfreundlichkeit


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BeitragVerfasst: 27.08.2008 - 1:17 
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@ Schnaiterin

Ich war gegen 18.00 Uhr im Lidl, und da waren sie nicht mehr vorrätig.
Als Ich eine Verkäuferin darauf angesprochen habe, wurde Ich ziemlich Unfreundlich darauf hingewiesen das der beworbene Artikel ausverkauft ist.

@Mama von zwei Kindern

Der Lidl macht Werbung für seine Filiale in Endersbach.
Mir war unbekannt dass es in Weinstadt Millionen von Einwohnern gibt die alle denselben Artikel kaufen wollen.
Gesetze sind da das man sie auch einhält.
Das gilt für uns als Verbraucher, aber auch genau so muss sich der LIDL an die Gesetze und Gerichtsurteile halten.

Leider liegt es genau an der Untätigkeit vieler Verbraucher denen die Pflichten der Händler nicht bekannt sind, und sich alles gefallen lassen.
Gebe es die Beschwerden an die Verbraucherzentralen nicht würden wir hier in Deutschland zum Kundenunfreundlichsten Land werden.
Wie in vielen Dingen im Leben muss man sich nicht alles Gefallen lassen.
Immerhin sind wir es die dort sehr viel Geld liegen lassen, und den LIDL zu dem gemacht haben der er Heute ist.


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BeitragVerfasst: 26.08.2008 - 22:03 
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klar gibt es Gesetze.
Aber mal ehrlich: wie realistisch is denn,das solche Dinge in Millionenfacher Ausführung zur Verfügung stehen?
Und da is Lidl nicht der Einzige.bei allen Supermarktketten gibt es immer wieder Angebote die bereiits nach ner halben Stunde ausverkauft sind.
Davon abgesehen,sind diese Aktionsprodukte unabhängig von den normalen Sonderangeboten,da es Ware ist die bereits aus einem früheren Angebot übrig war.

Und was erhoffen sie sich von einer Anzeige über die Verbraucherzentrale?
Außer vielleicht ,das dann solche Konzerne gar keine großartigen Angebote mehr bereitstellen werden :roll:


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BeitragVerfasst: 26.08.2008 - 20:08 
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Wohnort: 71384 Weinstadt
Ich war gestern am frühen Nachmittag auch beim Lidl und da gab's die Faxgeräte noch.


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 Betreff des Beitrags: Kundenfang im neuen Lidl
BeitragVerfasst: 26.08.2008 - 1:08 
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Kaum hat der neue Lidl in Endersbach geöffnet, zeigt das Unternehmen dass es mit unlauterem Wettbewerb versucht Kunden mit günstigen Werbeartikeln anzulocken und die beworbene Ware nicht vorrätig hat.
Als Beispiel:
Am Eröffnungstag wurden Camcorder und Navigeräte im Neuen Prospekt beworben.
Auf Anfrage am Eröffnungstag um ca.10.00 Uhr teilt die Verkäuferin mit dass beide Artikel vergriffen sind.
Heute am Montag 25.08 wurden im Neuen Prospekt Faxgeräte beworben.
Auch da innerhalb kürzester Zeit nichts mehr vorrätig.

Ein Gespräch mit der Filialleiterin brachte kein Erfolg.
Der Hinweis das es viele Urteile dazu gibt, die dem Verkäufer dazu verpflichten für die Werbezeit genügend Vorrat zu haben wird nicht eingehalten, weshalb Ich mich an die Verbraucherzentrale wenden werde.

Ich finde es mehr als Beschämend was der Lidl Markt unter Kundenfreundlichkeit versteht.

Ein Brief an die Lidl Zentrale wird auch von mir folgen.
Ich hoffe dass mein Beitrag nicht gelöscht wird, da Ich dass Unternehmen nicht schlecht machen will, sondern es dazu befähigen will in diesem Standort Erfolgreich zu sein.

Der Verbraucher sollte sich mit seinen Rechten auskennen, und nicht denken dass mit dem Satz" Solange vorrat reicht" nicht als Begründung reicht.

Was der LIDL macht ist nur mit Lockangeboten Kunden zu fangen und ist somit Unlauter.

siehe ...

http://www.manager-magazin.de/unternehm ... 55,00.html


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