Weinstädter Bürgerforum

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BeitragVerfasst: 14.06.2019 - 6:37 
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Danke für die Antwort ... das zieht sich aber wie Kaugummi! erst lässt man die Gebäude vor sich hinrotten, dann werden sie hergerichtet für Flüchtlinge (in meinen Augen absolut sinnvoll, wenn, ja wenn die nicht nach grade mal 1 Jahr wieder verlegt worden wären), dann neue Bauarbeiten.

Wer zahlt das eigentlich alles? Stadt, Kreis oder wer?


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BeitragVerfasst: 12.06.2019 - 9:59 
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Hallo Oliver,

über die künftige Nutzung des Schönbühls wurde bisher noch nicht abschließend entschieden.

Freundliche Grüße
Larissa Winkler

Stadtverwaltung Weinstadt


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BeitragVerfasst: 12.06.2019 - 9:33 
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Da hab ich gestern doch tatsächlich auch dran gedacht, an den Schönbühl! Wenn man denkt, was da an Geld schon reingesteckt wurde, wird es Zeit, einen Knopf dran zu machen!


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BeitragVerfasst: 11.06.2019 - 12:56 
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Vielen Dank Frau Winkler,

weiß man denn schon was auf dem Schönbühl passiert?
Man hört die Stadt hätte sich mit Herrn Barth geeinigt und man liest auch nichts mehr über Streitigkeiten.
Das wäre erfreulich.


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BeitragVerfasst: 07.06.2019 - 6:34 
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Stadtverwaltung
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Guten Tag djmann,

hier muss man die braurechtliche als auch die stadtplanerische Seite betrachten:

zum Baurecht:
Grundsätzlich sind die „Tiny Houses“ abhängig von der Bauweise entweder auf Campingplätzen oder auf ganz normalen Baugrundstücken zulässig. Auf Baugrundstücken dürfen auch mehrere Gebäude stehen. Allerdings sind die baurechtlichen Abstandsvorschriften zu den Grundstücksgrenzen und auch untereinander (vorbehaltlich möglicher Abweichungszulassungen) genauso wie bei „normalen“ Gebäuden auch einzuhalten.

Zur Stadtplanung:
Die Zulässigkeit der „Tiny Houses“ auf Grundstücken ist auch vom jeweilig geltenden Planungsrecht abhängig. Derzeit hat die Stadt Weinstadt lediglich im Bereich der Halde V Grundstücke zu verkaufen. Das dort geltende Planungsrecht sieht das Aufstellen von „Tiny Houses“ jedoch nicht vor. Auch auf allen weiteren städtebaulich überplanten Flächen im Stadtgebiet, ist das Aufstellen von „Tiny Houses“ planungsrechtlich derzeit – zumindest noch - nicht zulässig.

Für Rückfragen steht Ihnen unser Baurechts- und Stadtplanungsamt gerne zur Verfügung.

Freundliche Grüße
Larissa Winkler

Stadtverwaltung Weinstadt


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BeitragVerfasst: 04.06.2019 - 7:46 
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Würde mich auch freuen, wenn es in Weinstadt die Möglichkeit zum aufstellen eines Tiny Hauses gäb. Hier könnte ich mir auch gut das frühere Cabrio-Gelände vorstellen. Auf dem Gelände ist Wasser/Abwasser und Strom vorhanden und müsste nur noch bis zu den einzelnen Häuschen verlegt werden. Der Parkplatz kann weiterhin an Wohnmobil- und Wohnwagenbesitzer vermietet bleiben.


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BeitragVerfasst: 03.06.2019 - 15:58 
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Bitte liebe Stadt erklärt uns warum Tinyhäuser angepriesen werden die man nicht nutzen kann.
Wenn wir den Sinn verstehen, fällt es vielleicht einfacher zu akzeptieren.

Aber bitte nicht etwas vorschieben wie Wasserprobleme auf dem Schönbühl, das glaubt keiner.
Da oben gibt es jeweils ein Wasserreservoir von Land und von der Stadt. Es gibt einen kleinen bewohnten Ort Safrichhof und es gab Jahrzehntelang ein Jugendheim mit Ausbildungsstätte, vor zwei Jahren noch Asylantenheim und alle haben Wasser und Abwasser.
Klar, wo keine Wille ist, da ist auch kein Weg und man findet dann immer Details woran etwas scheitert. Entweder einen Schlauch den man zusätzlich verlegen muss oder die Mauereidechse die ich neulich dort sah.

Bitte liebe Stadt erklärt uns wo wir diese Tinyhäuser denn hinstellen sollen, die uns bei der Landesgartenschaue so schmackhaft gemacht werden.

Danke


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BeitragVerfasst: 02.06.2019 - 19:29 
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Genau das isses: Ohne Aufstellmöglichkeit bringts nix :(


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BeitragVerfasst: 02.06.2019 - 14:15 
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Was ist auf dem Schönbühl erschlossen? Der Vertrag mit der Landeswasserversorgung ist abgeloffen oder gilt nicht mehr und Abwasser muß neu erschlossen werden!


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BeitragVerfasst: 02.06.2019 - 10:53 
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Kann mich der Frage voll und ganz anschließen, hätte selbst auch großes Interesse
und hoffe die Stadt kann eine positive Reaktion dazu geben.
Der Schönbühl ist voll erschlossen und bietet sich dafür auch an.

Sonst bringt diese ganze Tiny Haus Austellung in der Remstal-Gartenschau ja nichts wenn man die Dinger ja sowieso nirgendwo hinstellen darf.


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BeitragVerfasst: 01.06.2019 - 22:20 
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Ich wünsche dir viel Glück auf eine sinnvolle für dich erfreuliche Antwort. Aber es gibt einige Stadtratbeschlüsse die die Ausweisung von Baugebieten sehr erschwert.


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 Betreff des Beitrags: Tiny Houses in Weinstadt aufstellen?
BeitragVerfasst: 01.06.2019 - 21:49 
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Hallo, ich habe hier eine Frage, die kann nur ein Mitarbeiter der Gemeinde beantworten.

Wie einige wissen werden auf der Gartenschau Tiny Houses aufgestellt. In einem solchen zu Wohnen, würde mich sehr reizen. Grund: Ich habe vor ende dieses Jahres bei meinen Eltern (Mit nunmehr 41 Jahren wirds Zeit ;) ) auszuziehen. Wenn alles gut geht, könnte ich für 89000€ eine Eigentumswohnung mit 20-20qm finanzieren, die immer mal wieder auf den bekannten Immobilienplattformen in Weinstadt inseriert werden. Schlimmstenfalls bleibts beim Anmieten einer 40qm Mietwohnung. Ich habe mich auch über die Kosten der Tiny Houses informiert: Für ein Tiny House mit 20-25qm WOhnfläche + Passend zugeschnittenes Grundstück wären gerade mal 10%-15% zu bezahlen, wenns denn ein passendes Grundstück gäbe. Und hier liegt das Problem:

Um ein Tiny House aufzustellen gibt es zwei Optionen.

Die erste ist ein Campingplatz der passende Dauerstellplätze vermietet und wo es möglich ist, seinen Wohnsitz hinzumelden. Man kauft das Tiny House und mietet den Stellplatz.

Die zweite wäre ein Baugrundstück mit 80qm-120qm (Tiny Houses gehen von 6qm bis 40qm Wohnraum, 3 Meter rund herum müssen freibleiben als Abstand zur Grundstücksgrenze) und eine Baugenehmigung.

Nun ist es aber so: Weinstadt weist im Moment ausschließlich Baugrundstücke aus zum Bau großer Mehrfamilienhäuser sowie großer Einfamilienhäuser. Ein Großes Einfamilienhaus mit Grundstück kostet aber 400000€-500000€. Also für mich und fast jeden anderen nicht zu finanzieren.

Es macht auch wenig sinn, ein Tiny House auf ein 400-500qm Grundstück zu setzen, da hier kaum Kosten gespaart werden.

Die Idee, daß sich drei Leute gemeinsam so ein Grundstück kaufen und jeder setzt sein Tiny House drauf, scheitert wiederrum am Baurecht, da das Grundstück für EIN Gebäude gedacht ist.

Campingplätze mit Dauerstellplätzen für Tiny Houses gibts auch keine: Tübingen (Ich habe nicht angefragt ob es dort erlaubt ist) ist zu weit weg: 2 Stunden einfache Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Arbeitsplatz nach Stuttgart. Der Campingplatz Cannstatter Wasen erlaubt kein "Dauercamping" da es die Stadt Stuttgart nicht erlaubt. Stuttgart weist momentan auch, wenn überhaupt, nur Große Baugrundstücke für Mehrfamilienhäuser und Doppelhaushälften aus.

Nun ist die Frage: Plant Weinstadt irgendeine Möglichkeit für die Aufstellung von Tiny Houses?

Oben auf dem Schönbühl Saffrichhof wollte doch mal ein Investor ein Öko-Dorf bauen. Ist ja leider gescheitert. Wäre da ein erneuter Anlauf für ein Tiny House Dorf realistisch?

Und wie wird nach der Gartenschau also ab 2020 eigentlich der Steinbruch weiter genutzt, wo jetzt momentan die Tiny Houses stehen?

Wie gesagt, würde mich freuen, wenn von der Gemeinde jemand hierzu etwas sagen darf und möchte.


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